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Warum eine E-Mail zur Nachverfolgung im Bewerbungsprozesses wichtig ist

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Wenn du darauf wartest, nach einem Jobinterview vom Recruiter zu hören, können sich Minuten wie Tage anfühlen. Es kann stressiger sein als die Vorbereitung und das eigentliche Vorstellungsgespräch.

Natürlich möchtest du so schnell wie möglich herausfinden, ob du für die nächste Runde der Vorstellungsgespräche oder sogar für den Job in Betracht gezogen wirst, zumal dir im allerbesten Fall das Interview mit dem Recruiter und/oder einstellenden Manager sehr viel Spaß gemacht hat, dir die Rolle auf den Leib geschnitten ist und du das Team bereits kennen- und lieben gelernt hast.

Warum also warten?

Eine Sache, von der Recruiter überzeugt sind und die alle Kandidat:innen erledigen sollten, ist die Nachverfolgung per E-Mail nach einem Vorstellungsgespräch. Was ist also der richtige Weg?

Hier sind fünf Tipps, die dir dabei helfen, genau dies herauszufinden.

1. Informiere dich schon während des Vorstellungsgesprächs über die Rückmeldung

Um sicherzustellen, dass du dir über den Bewerbungsprozess im Klaren bist, solltest du bereits während des Vorstellungsgesprächs Fragen zu Terminen und Zeitpunkten stellen, an denen du mit einer Rückmeldung rechnen kannst.

Manchmal kann dir der Recruiter ein genaues Datum nennen, aber meistens wird es nach dem Motto „in den nächsten Tagen oder so“ gehen. Eine Vorstellung vom voraussichtlichen Zeitplan erleichtert dir die Planung und das Verfassen deiner Nachverfolgungsemail.

2. Folge unbedingt mit einer E-Mail nach

Auch wenn du denkst, dass das Vorstellungsgespräch nicht ganz nach Plan gelaufen ist – die Nachverfolgung ist ein wichtiger Teil des Bewerbungsprozesses. Zum einen gibt es dir das gute Gefühl, dass du aktiv etwas getan hast, um den Prozess voranzutreiben, zum anderen zeigst du, dass du wirklich daran interessiert bist, für das Unternehmen zu arbeiten.

Stelle daher schon während des Interviews sicher, dass du die Namen der Personen und Kontaktinformationen erfährst, die dich interviewen. Wenn du mit dem Recruiter oder dem einstellenden Manager bereits in Kontakt stehst, dann ist es sinnvoll, sich mit diesen wieder in Verbindung zu setzen.

Es ist wahrscheinlich am besten, eine E-Mail zu senden, anstatt gleich anzurufen. Du könntest den jeweiligen Recruiter oder einstellenden Manager in seiner/ihrer Arbeit unterbrechen, was möglicherweise gegen dich ausgelegt werden könnte. Mit einer E-Mail stehst du einfach auf der sicheren Seite, denn diese kann zu einem passenden Zeitpunkt einsehen werden.

Eine E-Mail bedeutet auch, dass du eine Aufzeichnung dieser Nachricht hast, z.B. als Erinnerung. Folge allerdings nicht bei dem Arbeitgeber nach, wenn du ausdrücklich darum gebeten wurdest.

3. Warte nicht zu lange mit der Nachverfolgung

Es ist wichtig, dass du dich möglichst zeitnah nach dem Vorstellungsgespräch, idealerweise innerhalb von 48 Stunden, bei deinem potenziellen neuen Arbeitgeber meldest. Obwohl deine E-Mail wahrscheinlich kein wichtiger Entscheidungsfaktor dafür ist, ob du eingestellt wirst oder nicht, kann diese sicherlich nur zu deinen Gunsten wirken.

4. Bleibe stets professionell

Wenn du deine E-Mail zur Nachverfolgung schreibst, dann solltest du dich zuerst kurz für die Gelegenheit bedanken, dass du dich dem Unternehmen während des Jobinterviews vorstellen konntest.

Danach solltest du dein Interesse an der Position erneut sehr deutlich zu machen. Du kannst z.B. den Recruiter bzw. Interviewer daran erinnern, warum du glaubst, der/die richtige Kandidat:in für die Stelle zu sein, indem du Beispiele deiner Fähigkeiten aufzeigst, die du vielleicht im Vorstellungsgespräch vergessen hast.

Halte dich an maximal ein paar Absätze. Wenn du nach ein paar Wochen noch immer nichts gehört hast (und der Zeitraum überschritten ist, in dem sich der Recruiter bei dir melden wollte), dann ist es in Ordnung, nachzufragen. Du braust nur ein paar Zeilen zu schreiben, aber bleibe immer höflich. Wenn du danach noch immer nichts gehört hast, dann ist es an der Zeit zu akzeptieren, dass du die Stelle nicht bekommen hast.

Es ist verständlicherweise nicht einfach, danach lustig mit der Jobsuche weiterzumachen, aber es ist wichtig, dass du bei der Suche motiviert bleibst und zur nächsten Gelegenheit wechselst. Du weißt nie, welche tollen Möglichkeiten sich dir noch eröffnen werden.

5. Referenzen sind nicht gleich Jobangebote

Wenn du nach Referenzen gefragt wirst, dann gehe nicht automatisch davon aus, dass du den Job schon in der Tasche hast. Es ist definitiv ein gutes Zeichen und zeigt, dass du im Rennen bist, aber einige Unternehmen möchten gerne Feedback haben, bevor sie ihre endgültige Entscheidung treffen.

Wenn du selber Referenzen nachverfolgen musst, dann ist es völlig akzeptabel, vom Recruiter eine Klärung der nächsten Schritte des Prozesses und den Zeitrahmen zu erhalten. Fange nicht einfach an, dich für den Job zu bedanken, bevor du die offizielle Bestätigung erhalten hast.

Die Nachverfolgung nach einem Vorstellungsgespräch lohnt sich immer, und ein guter Kontakt zu deinem Recruiter oder potenziellen Arbeitgeber kann dir den Bewerbungsprozess erleichtern. Denke nur daran, es in deiner E-Mail auf den Punkt zu bringen und dabei immer höflich zu sein.

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